Nachts aufwachen: Wann ist es ein Problem?

Eine ununterbrochene Nacht ist nicht die einzige Form des normalen Schlafs. Kurze Wachmomente können dazu gehören, ohne dass man sich richtig daran erinnert.

Dauer und Folgen sagen mehr aus als nur die Häufigkeit

Sich umzudrehen ist etwas anderes, als stundenlang angespannt wach zu liegen. Schauen Sie, wie oft das Muster wiederkehrt und welche Auswirkungen es auf Ihren Tag hat. Ein Tracker kann die Wachmomente anders einschätzen als Sie. Achten Sie besonders auf wiederkehrende Beschwerden, deutliche Störungen und Signale wie Atemstillstände oder starke Schläfrigkeit.

Schauen Sie sich den Verlauf der Nacht an

Kurzes Aufwachen gehört zum Schlafen dazu und man merkt es oft kaum. Ärgerlich wird es, wenn man lange wach liegt, unruhig wird oder am nächsten Tag schlecht funktioniert. Schauen Sie deshalb über die Zeit auf der Uhr hinaus. Lärm, Hitze, Alkohol, Verspannungen und körperliche Beschwerden können eine Rolle spielen. Schreiben Sie am nächsten Morgen kurz auf, was Ihnen aufgefallen ist. So muss man nachts nichts analysieren und sieht besser, was sich später wiederholt.

Drehen Sie die Uhr außer Sichtweite, während Sie weiter berechnen, wie viel Schlaf noch übrig ist. Wenn Sie die gleiche Störung immer wieder bemerken, gehen Sie so konkret wie möglich darauf ein. Lassen Sie lautes Schnarchen, Atemaussetzer oder ausgeprägte Tagesmüdigkeit beurteilen.